Kochen verbindet

Gemeinsames Kochen ist so vieles mehr, als nur die Zubereitung von Gerichten. In unserem Haus steht es für Freude, Staunen, Gemeinschaft, Geselligkeit, Genuss, Kommunikation, Zauberei, Forschen und Experimentieren. Aber auch die Mathematik, das Lesen und Schreiben oder das Erkennen der Wichtigkeit von Regeln im Umgang mit Materialien bzw. untereinander findet hierbei Raum. In diesem Kontext lassen sich viele wichtige Bereiche der kindlichen Entwicklung ganz unkompliziert und spielerisch kombinieren.

Jeden Donnerstag treffen sich die Kinder des offenen Bereiches mit dem Koch unseres Hauses in der bereichseigenen Küche, um Woche für Woche neue Gerichte auszuprobieren. Die Verwendung von frischen Lebensmitteln ist uns hierbei sehr wichtig. Diese finden wir mitunter in unserem Garten. Mit selbst gepflückten Äpfeln beispielsweise haben wir Apfelmus gekocht oder mit frischer Minze aus unserem Hochbeet einen leckereren Minz - Joghurt gezaubert. Bei der Umsetzung der Rezepte kommen die Kinder ganz nebenbei mit dem Schriftbild, Zahlen und Mengen in Berührung. Aber auch aktiv wurden, mit Hilfe einzelner Zutatenkomponenten, schon bekannte Buchstaben gelegt. Diese liebevoll zubereiteten Gerichte kommen nicht nur bei den Beteiligten selbst, sondern auch bei den jüngeren Kindern anderer Gruppen oder den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kindergartens gut an. Smoothies, Gemüsebratlinge oder Brotaufstriche beispielsweise sind im gesamten Haus sehr beliebt. Während des Kochens vermitteln wir ein weites Verständnis von Lebensmitteln. Hier geht es nicht nur darum aufzuzeigen, woraus eine Zutat besteht und woher diese stammt, sondern auch weitere Verwendungen auszuprobieren. In den vergangenen Monaten sind so unter Anderem Farben zum colourieren von Eiern und T – Shirts oder Knete hergestellt worden.

Diese spannenden Momente schaffen gemeinsame Erlebnisse und knüpfen neue soziale Bindungen. In jeder Woche treffen die Kinder in unterschiedlichen Konstellationen aufeinander, die sich rege und voll Interesse miteinander austauschen und absprechen. Das Probieren des gemeinsamen Ergebnisses ist immer ein besonderer Moment. Häufig werden hier schon Pläne für die nächste Woche geschmiedet. Die Familien der Kinder mit ihrem eigenen kulturellen, kulinarischen Knowhow sind hierbei gerne eingeladen. Wie bereichernd solche Treffen sein können, haben wir neben dem auch an zwei Koch – Abenden mit mehreren Familien unseres Hauses erleben dürfen. Die Zubereitung von Minestrone oder selbstgemachten, frischen Spaghettis war ein riesen Erfolg. Allen Beteiligten werden diese ganz besonderen Momente lange in Erinnerung bleiben. 

Unsere Körperwerkstatt

Seit Herbst letzten Jahres gibt es bei uns im OB die „Körperwerkstatt“. Wie in einer Autowerkstatt, in der man in ein Auto hineinschauen kann, wollen wir in der Körperwerkstatt in unseren Körper hineingucken. Das ist gar nicht so leicht, weil man Muskeln, Knochen und Organe unter der Haut gar nicht so ohne Weiteres sehen kann.

Aber es gibt ein paar Tricks: Manche Knochen können wir FÜHLEN wie z.B. die Knöchel, den Ellenbogen oder das Schlüsselbein. Manche Organe kann man HÖREN, z.B. das Gluckern in Magen und Darm oder das Klopfen des Herzens mithilfe eines Stethoskops. Aber auch genaues BEOBACHTEN kann uns viel über das Innere im Körper erzählen: die Haut wird rot, wenn wir schwitzen oder bläulich, wenn wir frieren.

Immer mit dabei ist unser Skelett „Joe“. Wir benutzen oft unseren Anatomieatlas oder andere Bücher aus der Kita und der Bibliothek. Auch Ideen vom Haus der kleinen Forscher fließen in unsere Körperwerkstatt ein. Wenn wir es mal ganz genau wissen wollen, laden wir uns gerne Experten ein: Zwei Mütter, die als Ärztinnen im Krankenhaus arbeiten, haben uns in der Körperwerkstatt besucht. So haben wir im Januar aus erster Hand eine Menge über das Auge erfahren. Und im Februar konnten wir anhand eines Körpermodells mit herausnehmbaren Organen - "dem Bruder von Joe“ (Originalton der Kinder) - direkt in das Körperinnere schauen und die Organe sogar in die Hand nehmen. Vielen Dank an dieser Stelle an die beiden Expertinnen.

Die Kinder haben besonders große Freude an Themen und Erscheinungen, die sie unmittelbar an sich selber wahrnehmen können: Eine Schramme, einen Schnupfen, die Verdauung, die Bewegung des Körpers, den Herzschlag, die Dornfortsätze der Wirbelsäule oder die Pupille, die auf Lichteinfall reagiert. Tatsächlich haben wir aber auch schon über Dinge gesprochen, die wirklich schwer zu sehen sind: Der Körper ist aus vielen kleinen Zellen zusammengepuzzelt und Bakterien gibt es in Gut und Böse.

Das Thema Körper scheint unerschöpflich. Der Versuch, es für die Kinder spannend und verständlich zu gestalten ist das Anliegen unserer Körperwerkstatt und hat bisher allen großen Spaß bereitet.

Der Vorlesetag im Kindergarten Charité Mitte

Der bundesweite Vorlesetag war in diesem Jahr auch in unserem Kindergarten präsent. Den ganzen Tag über standen Bücher und Geschichten im Fokus. Insgesamt sechs Elternteile nahmen sich Zeit und brachten ihre Lieblingsbücher bzw. die ihrer Kinder mit und lasen diese im Kindergarten vor. Schon die Kleinsten bekamen Besuch von zwei Mamas und bei den Großen wurde sogar am Vormittag und am Nachmittag vorgelesen. 

Unsere Praktikantin Minh erzählte den Kindern mit unserem Kamishibai ihre selbst erdachte und gestaltete Bildergeschichte von Leo, der Maus, die fest zu ihrem Freund, dem Löwen, steht. Die Bilder regten die Kinder auch nach der Erzählung zum regen Austausch an. 

Ein weiteres Highlight an diesem Tag war die Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu einer Vorleserunde mit unserer Bildungsministerin Frau Karliczek. Nachdem wir dem Kindergarten im BMBF einen Besuch abgestattet hatten, lauschten wir bei der Ministerin den Abenteuern von Latte Igel. Abschließend konnten wir dann noch die tolle Medienausstellung im Eingangsbereich des BMBF bestaunen. 

Wir danken allen Eltern für Ihre Beteiligung!

Elternmitwirkung konkret - Die Garten-AG des FRÖBEL-Kindergartens Charité Mitte

Im Frühjahr diesen Jahres gründeten wir in Absprache mit einigen interessierten Eltern eine Garten-AG in unserem Kindergarten. Ziel sollte die gemeinsame Weiterentwicklung unseres Außengeländes zu einem naturnahen Lern- und Erfahrungsort für die Kinder sein. Es folgten mehrere Planungstreffen und Interessenbekundungen weiterer Eltern, so dass inzwischen vier Väter und eine Mutter zum festen Kreis der Garten-AG gehören. Nachdem wir grob alle Ideen für den Garten gesammelt hatten, konzentrierten wir uns auf konkrete Projekte, die wir umsetzen wollten. Ein erster Schritt war die Verschönerung unserer Zaunanlagen. Dafür entwarf eine Garten-AG-Mama einen Aushang für die Eltern und lud sie zum gemeinsamen Einflechten von Stoffresten in den Gartenzaun ein.

Ein weiterer Schritt war die Umgestaltung eines Gartenbereichs. Eine Ecke des Gartens war bisher für die Kinder auf Grund seiner Bepflanzung nicht nutzbar gewesen und sollte in einen ruhigen Rückzugsort verwandelt werden. In diesem Herbst fanden daraufhin unter Federführung der Garten-AG zwei Arbeitseinsätze statt, in welchen die alte Bepflanzung entfernt, neue Pflanzen gesetzt und ein alternativer Bodenbelag aus Kies und Rindenmulch verteilt wurde. Der erste Einsatz schien auf alle Eltern zu wirken, denn beim zweiten Garten-Tag engagierten sich noch einmal mehr Eltern und sogar Mamas mit dem Baby auf dem Rücken halfen, Kies und Rindenmulch zu verteilen. Natürlich waren auch die Kinder beteiligt und halfen fleißig mit. So entwickelte sich der Garteneinsatz zu einem großen Gesamterlebnis für den ganzen Kindergarten. Es halfen Eltern, Großeltern, Kinder und pädagogische Mitarbeiter*innen.

Jetzt können wir mit Stolz auf eine wunderschöne Lese- und Ruhe-Ecke schauen und freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen, in welcher die Eltern ihre Ideen für unseren Kindergarten in die Tat umsetzen können.

Klein aber oho – Wir entdecken die Welt der Kleinsten

Der Tag der kleinen Forscher im FRÖBEL-Kindergarten Charité Mitte

In diesem Jahr widmeten wir unseren Tag der kleinen Forscher am 28. Mai den Kleinsten unter den Kleinen. Im Rahmen unseres Jahresmottos „Wunderfinder – Wunder der Natur“ machten wir uns fotografisch auf die Suche nach winzig kleinen Lebewesen und bauten zusammen mit Eltern ein Terrarium für zwei Tausendfüßerpärchen. Das Terrarium ist Teil einer länger angelegten Kooperation mit Eltern unserer Einrichtung, die im Biologie-Institut gegenüber unseres Kindergartens arbeiten. Sie entwickelten ein pädagogisches Konzept, spendeten uns die Ausstattung und bauten nun am 28.05.2019 gemeinsam mit den Kindern das Terrarium auf und richteten es artgerecht ein. Noch am selben Tag konnten zwei Tausendfüßerpärchen in das neue Heim einziehen, nachdem sie von den Kindern genau inspiziert worden waren. Zukünftig wird ein genauer Fütterplan erstellt und die Eltern wollen die neuen Mitbewohner zudem regelmäßig den Kindern näherbringen. Wir möchten uns an dieser Stelle für das großartige Engagement bedanken!

Doch nicht nur in unserem Terrarium leben kleine Lebewesen, sondern auch in unserem Garten sind vielzählige Tiere zu entdecken, die man oft erst auf den zweiten Blick sieht. Die Kinder machten sich mit Lupe und Kamera auf die Suche und entdeckten zum Beispiel Blattläuse, Marienkäferlarven, Kellerasseln und den Eingang zu einem Ameisenbau. Am darauffolgenden Tag kamen die Kleinsten dann ganz groß raus, denn mit den Fotos wurde eine Diashow für die Kinder gestaltet. Die Kinder waren beeindruckt, die winzigen Tiere in solch einer Vergrößerung zu sehen.

Partizipative Raumgestaltung

Die Beteiligung der Kinder an möglichst vielen Prozessen in unserem Haus ist ein wichtiger Bestandteil unserer Konzeption. Aus diesem Grund war es uns wichtig, die Kinder auch in das Thema Raumgestaltung miteinzubeziehen.

Im offenen Bereich gab es einen Raum, der nach unseren Beobachtungen nicht optimal genutzt wurde und den wir deshalb umgestalten wollten. Dort sollten den Kindern anregende Möglichkeiten zum Rollen- und Konstruktionsspiel geboten werden. Wir starteten unser Projekt „Umgestaltung des Podestraums“ mit einer gemeinsamen Suche nach Ideen in anderen Kindergärten. Die Kinder besuchten mehrere FRÖBEL-Einrichtungen und fotografierten dort besonderes ansprechende Ecken und Elemente der Rollen- und Konstruktionsspielbereiche. Ihre gesammelten Inspirationen stellten sie im Morgenkreis den anderen Kindern vor. Parallel sahen sich die pädagogischen Fachkräfte gemeinsam mit den Kindern Fachliteratur zur Raumgestaltung im Kindergarten und Ausstattungskataloge an, um erste Vorstellungen einer anregenden Umgestaltung zu erhalten.

Nach dieser Ideensammlung konkretisierten wir die Wünsche der Kinder. Besonders gefallen hatte ihnen in einem anderen Kindergarten ein Himmelbett, welches wir unbedingt anschaffen sollten. Zudem kam der Wunsch nach einer Burg mit einem Krankenzimmer und einer besser ausgestatteten Verkleidungs- und Küchenecke auf. Auch ein Friseurbereich sprach die Kinder sehr an. Schließlich wünschten sich die Kinder auch Legobausteine für die Bauecke.

Nicht allen Wünschen konnten wir schon nachgehen. Jedoch konnte unser Hausmeister Bernd durch eine großzügige Spende von Hornbach den Kindern auf dem Podest eine Burg sowie vier Spielpodeste aus Paletten bauen. Die Podeste dienen der besseren Gliederung des Raums und stellen kleine Spielinseln zur Verfügung. Auch die Küchenecke wurde weiter ausgestattet.

FRÖBEL-Mitmachtag im Kindergarten Charité Mitte

Am 10. Mai 2019 wurde auch in unserem Kindergarten der erste FRÖBEL-Mitmachtag durchgeführt. Getreu unseres Jahresmottos „Wunderfinder – Wunder der Natur“ luden wir Eltern und Großeltern ein, gemeinsam mit uns einige dieser Wunder zu entdecken.

Die Nestkinder gingen zusammen mit zwei Elternteilen und auch einer Oma auf Foto-Safari. Ausgestattet mit Fotoapparaten und Tablet wurde alles fotografiert, was in unserer unmittelbaren Umgebung krabbelt, fliegt oder auch wächst. Aus den so entstandenen Fotos wird nun im Anschluss ein kleines Buch für die Kinder gebunden.

Die älteren Kinder knüpften an diesem Tag an ihre ersten Erfahrungen mit Naturfarben an, die sie vor Ostern machten. Damals hatten sie aus Naturmaterialien Farben hergestellt und damit Ostereier gefärbt. Diesmal wurden gemeinsam mit einer Mutter und einem Vater Rote Beete, Spinat und Möhren für die Farben verwendet und damit von den begleitenden Eltern gespendete T-Shirts gefärb

Internationaler Tag der Muttersprache

Am 21.01.2019 stand die Arbeit unserer gesamten Einrichtung ein zweites Mal unter dem Motto “Tag der Muttersprache“. Da viele Familien unserer zu betreuenden Kinder mehrsprachig leben und auch unser Team multikulturell aufgestellt ist, lag uns das Mitwirken an diesem besonderen Tag sehr am Herzen. Wir haben viele Eltern motiviert uns einen Vormittag im Kindergarten zu begleiten und den Kindern in ihren Muttersprachen vorzulesen. Es wurden unter Anderem Bücher auf Chinesisch, Russisch, Französisch, Deutsch und Urdu vorgetragen oder andere Familien liehen uns für diesen Anlass spanische sowie arabische Bücher aus. Mitunter waren darin auch Lieder enthalten, die gleichfalls zum Singen und Tanzen animierten.  Auch unsere syrische Praktikantin brachte ihre Muttersprache den Kindern mit Bildern näher. Die Resonanz der Kinder war phänomenal. Mit Begeisterung nahm eine Vielzahl an Kindern an diesem Angebot teil. Vielen Dank an alle Eltern die uns hierbei so tatkräftig unterstützt haben. Wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Tagesaktion mit unseren Eltern: Den FRÖBEL-Mitmachtag im Mai! 

Verlängerte Öffnungszeiten

In unserem FRÖBEL-Kindergarten Charité-Mitte werden viele Kinder betreut, deren Eltern im Schichtdienst arbeiten. Die regulären Öffnungszeiten werden diesen Arbeitszeiten oft nicht ausreichend gerecht. Da der Charité-Universitätsmedizin die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ebenso am Herzen liegt wie der FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH, existiert nun seit September 2018 eine neue Kooperation für verlängerte Öffnungszeiten. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit finanziert die Charité-Universitätsmedizin eine zusätzliche Unterstützungskraft, damit der Kindergarten die neuen Öffnungszeiten von 5:30 Uhr bis 19:30 Uhr besser abdecken kann. 

Das Kletterhaus steht!

Nach einiger Wartezeit und vielen Spenden unserer Eltern und eines benachbarten Hotels konnten wir vor zwei Wochen endlich unser Kletterhaus für die Kleinsten in Betrieb nehmen. Seitdem wird fleißig geklettert und gerutscht.

Wir danken allen fleißigen Unterstützer*innen, die uns schrittweise geholfen haben, dieses Spendenziel zu erreichen.

Piratenfest zum ersten Geburtstag des FRÖBEL-Kindergartens Charité Mitte

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich am 03. Juli 2018 viele große und kleine Piraten im Garten des FRÖBEL-Kindergartens Charité Mitte, um gemeinsam den ersten Geburtstag der Einrichtung zu feiern.

Vor einem Jahr war der FRÖBEL-Kindergarten Charité Mitte in Kooperation mit der Charité eröffnet worden. Inzwischen besuchen 70 Kinder, deren Eltern überwiegend in der Charité arbeiten, regelmäßig die Einrichtung.

Dieses Jahr mit all seinem Höhen und Tiefen, Stürmen und Regengüssen wollten wir mit allen Beteiligten mit einem Piratenfest feiern. Die Tage vor der Geburtstagsfeier wurden intensiv genutzt, um den Kindergarten in ein Piratenschiff zu verwandeln und gemeinsam Piratenlieder zu lernen. Dabei wurde die Crew der "La Charité Fröbel" von vielen Eltern und vom Familienbüro der Charité unterstützt.

Zum Fest kamen dann nicht nur die kleinen Schiffsjungen und -mädchen mit ihren Eltern, sondern auch Herr Rüde vom Partnerschiff "La Charité" (Geschäftsleiter der Charité), die Crew des Familienbüros mit ihrer Kapitänin Frau Barleben und die Belegschaft der Heimathafens unseres Schiffes am Alexanderplatz. Von dort feierten mit uns die Oberhafenmeisterin Frau Dr. Rannacher, die 1. Vorarbeiterin Frau Hackel sowie die Lotsen Frau Enge und Herr Müller.

Nach den Grußworten der Gäste und einigen gemeinsam gesungenen Piratenliedern konnten die Schiffsjungen und -mädchen die Seeräuberprüfung ablegen und den Tag mit der Taufe zum Piraten oder zur Piratin beenden. 

Unser Schiff wird nun auch im nächsten Jahr Sturm und Regen trotzen und sicher manchmal auch in der Flaute auf dem Meer treiben. Doch dann wird neuer Wind aufkommen und das nächste Abenteuer  angefahren. Wir danken allen, die uns dabei unterstützen!

Tag der kleinen Forscher

Am 21. Juni 2018 beteiligte sich auch unser Kindergarten am Tag der kleinen Forscher der Stiftung Haus der kleinen Forscher. Alles drehte sich dabei um das Thema Bewegung. Die pädagogischen Fachkräfte boten im offenen Bereich drei Stationen an, an welchen sich die Kinder mit den verschiedensten Arten der Bewegung auseinandersetzen konnten. So wurde erforscht, welche Rakete an einem Band am schnellsten vom Balkon  rast. An einer anderen Station wurden Wattebäusche durch ein Labyrinth gepustet und somit spielerisch der Zugang zu Luft und Bewegung gefunden. Im Sportraum ging es dann konkret um unsere Bewegungsmöglichkeiten. Warum und wie bewegt sich eigentlich der eigene Körper?

Auch bei den Kleinsten spielte das Thema Bewegung an diesem Tag eine besondere Rolle. So wurden im Garten die verschiedensten Bälle angeboten, die unterschiedlich schnell rollen oder hoch springen. Im Nestatelier wurden Murmelbilder gestaltet, indem die sich bewegende Murmel farbige Muster auf dem Papier hinterließ.

Alle Kinder und Fachkräfte hatten viel Spaß und freuen sich auf die nächsten alltäglichen und auch besonderen Forscheraktionen.

„Märchen hinterlassen Spuren – hinter und vor der Tür“

Vier Monate lang veranstaltet das Familienbüro der Charité ein Märchenprojekt im FRÖBEL-Kindergarten Charité Mitte.

Der FRÖBEL-Kindergarten Charité Mitte arbeitet nicht nur bei der Platzvergabe eng mit dem Universitätsklinikum Charité zusammen. Eine besondere Aktion im Rahmen der Kooperation ist das momentan stattfindende Märchenprojekt. In dessen Rahmen ermöglicht das Familienbüro der Charité der Theaterpädagogin und Märchenerzählerin Frau Cecilia de Brito von März bis Juni einmal wöchentlich mehrere Termine im Kindergarten, in denen sie gemeinsam mit den Kindern internationale Märchen frei erzählt und assoziativ weiterentwickelt.

Dieses Projekt ermöglicht den Kindern intensive, phantasievolle und kreative Stunden. Es weckt die Lust an Geschichten, an Sprache, an Bildern und an den Büchern, die die Quelle der Geschichten sind. Die Kinder werden durch Frau de Brito angeregt, sich künstlerisch mit Märchen vertraut zu machen und auch das eigene Erzählen zu erproben.

Durch das gesprochene Wort verwandelt sich der Raum in einen Ort der Fantasie, in welchem Bilder von Heldinnen und Helden, Prinzen und Prinzessinnen, Tieren und allerlei märchenhaften Wesen zum Leben erweckt werden. Die Kinder als Publikum  gestalten mit ihrer Fantasie die Geschichten aus und erzählen sie eigenständig weiter. So können die Kinder zum Erzähler oder zur Erzählerin werden.